Resteküche · Asiatisch inspiriert
Knuspriger Ofenreis: der geniale Weg, Restreis aufzuwerten
Der Ofenreissalat von Hans Gerlach verwandelt übrig gebliebenen Reis in ein vollständiges, begeisterndes Gericht – das Konzept stammt aus seiner Kolumne „Probier doch mal“ im SZ Magazin. Das Besondere: Im Backofen verliert der Reis seine Klebrigkeit und wird außen herrlich knusprig, innen noch leicht zart. Diese Textur trifft dann auf eine kühle, cremige Sauce auf Kokosmilchbasis, die mit roter Currypaste eine wohlige Schärfe bekommt. Das Ergebnis ist ein Gericht, das gleichzeitig heiß und kalt, knusprig und cremig ist – ein Kontrast, der süchtig macht. Meal Prep freundlich, saisonal flexibel und in unter 45 Minuten auf dem Tisch: dieser Ofenreis ist Resteküche, wie sie besser nicht sein könnte.
🥗 Nährwerte (pro Portion)
🧰 Küchenausstattung
- Großes Backblech (ca. 40 × 30 cm)
- Backpapier
- Große Schüssel zum Vermengen
- Kleiner Topf oder Stieltopf (für die Sauce)
- Schneebesen
- Pfanne (für die Spiegeleier)
- Scharfes Messer und Schneidebrett
🛒 Die Zutaten
- Für den Ofenreis:
- 600 g gekochter Jasminreis oder Basmatireis (vom Vortag)
- 3 EL neutrales Pflanzenöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
- 1 TL feines Meersalz
- ½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- Für die Currysauce:
- 200 ml Kokosmilch (vollfett, gut aufgeschüttelt)
- 1,5 EL rote Currypaste
- 1 EL Fischsauce (oder helle Sojasoße für die vegane Variante)
- 1 EL Limettensaft (frisch gepresst)
- 1 TL Zucker (oder Palmzucker)
- Für den Salat und die Garnitur:
- 80 g gemischte Kräuter (Thai-Basilikum, Koriandergrün, Minze)
- 2 Handvoll Babyspinat oder junger Rucola
- 4 Eier (für Spiegeleier)
- 40 g frittierte Schalotten (aus dem Asialaden oder selbst gemacht)
- 1 rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten (nach Geschmack)
- 1 Limette, in Spalten zum Servieren
👨🍳 Zubereitung
Fortschritt: 0 % der Schritte erledigt
⏱ 10 Min. Tipp: Tippe auf eine Zeitangabe im Rezept, um direkt einen Küchen-Timer zu starten.
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Ofen vorheizen. Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (200 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und dabei die Ränder hochklappen.
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Reis vorbereiten und würzen. Den gekochten Jasminreis oder Basmatireis in eine große Schüssel geben. Mit den Fingern alle Klumpen auflockern – das ist der wichtigste Schritt für gleichmäßige Röstaromen. Öl, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles gut vermengen, bis jedes Reiskorn mit Öl überzogen ist.
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Reis auf dem Blech verteilen. Den gewürzten Reis gleichmäßig und möglichst dünn auf dem vorbereiteten Backblech ausbreiten. Eine dünne Schicht (ca. 1 cm) ist entscheidend: Zu dicker Reis gart eher, anstatt zu rösten.
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Im Ofen rösten. Das Blech auf die mittlere Schiene schieben und den Reis ⏱ 15 Min. rösten. Dann einmal wenden oder durchrühren, damit alle Seiten gleichmäßig Farbe bekommen. Weitere ⏱ 15 Min. rösten, bis der Reis goldbraun und an den Rändern knusprig ist. Die Gesamtröstzeit beträgt ⏱ 30 Min.
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Sauce zubereiten. Während der Reis im Ofen ist, die Kokosmilch in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze leicht erwärmen (nicht kochen). Die rote Currypaste einrühren und ⏱ 2 Min. auf niedriger Hitze köcheln lassen. Vom Herd nehmen. Fischsauce (oder Sojasoße), Limettensaft und Zucker unterrühren. Abschmecken: die Sauce soll gleichzeitig scharf, salzig, säuerlich und leicht süß schmecken. Abkühlen lassen.
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Spiegeleier braten. In einer Pfanne etwas Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Eier einzeln aufschlagen und als Spiegeleier braten, bis das Eiweiß gestockt ist, das Eigelb aber noch flüssig bleibt. Mit Salz würzen und warmhalten.
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Salat zusammenstellen. Kräuter und Babyspinat (oder Rucola) auf einer großen Servierplatte oder in tiefen Tellern verteilen. Den heißen, knusprigen Ofenreis direkt vom Blech darüber geben – der Temperaturkontrast ist Absicht und macht den Charakter dieses Gerichts aus.
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Anrichten und servieren. Die kühle Currysauce großzügig über Reis und Kräuter löffeln. Jeweils ein Spiegelei obenauf setzen. Mit frittierten Schalotten und Chilischoten bestreuen. Limettenspalten danebensetzen und sofort servieren – der Kontrast zwischen heißem Reis und kühler Sauce verflacht nach wenigen Minuten.
Das Rezept auf einen Blick
Der knusprige Ofenreissalat nach Hans Gerlach ist in unter 45 Minuten fertig und verwandelt übrig gebliebenen Reis in ein vollständiges Gericht mit Wow-Effekt. Das Geheimnis liegt im Zusammenspiel von heißem Röstreis, kühler Kokos-Currysauce und frischen Kräutern: drei einfache Komponenten, ein unvergesslicher Kontrast. Perfekt für die Resteküche, ideal fürs Meal Prep und garantiert wiederholungswürdig.
📌 Rezept merken
✨ Mein Ofenreissalat, drei Varianten für drei Gelüste
Vegetarisch oder vegan: Das Spiegelei einfach weglassen oder durch gebratenen Tofu ersetzen. Die Fischsauce in der Currysauce gegen helle Sojasoße und einen Spritzer Reisessig tauschen. So ist das Rezept vollständig vegan, ohne dass die Umami-Tiefe leidet.
Mit saisonalen Gemüsen: Im Sommer passen halbierte Kirschtomaten, dünne Gurkenscheiben oder blanchierte grüne Bohnen wunderbar in den Kräutersalat. Im Herbst und Winter harmonieren gedünsteter Rosenkohl oder gebratene Shiitake-Pilze hervorragend mit dem Röstreis.
Extra-Protein: Wer mehr Sättigung möchte, legt gebratene Garnelen, dünne Streifen gegrilltes Hähnchenbrustfilet oder knusprig gebratenen Tempeh auf den fertigen Salat. Auch ein weich gekochtes Ei (statt Spiegelei) funktioniert hervorragend und gibt eine fließende, saucige Note.
❄️ Aufbewahrung
Der geröstete Reis verliert nach dem Abkühlen seine Knusprigkeit, lässt sich aber problemlos aufbewahren und aufwärmen. Im Kühlschrank hält er sich in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage. Zum Aufwärmen den Reis am besten erneut bei 200 °C im Backofen ⏱ 8 Min. erhitzen oder in einer sehr heißen, trockenen Pfanne anrösten, damit er wieder knusprig wird. Die Currysauce separat aufbewahren und kalt zur frisch gerösteten Portion servieren. Die Kräuter und den Blattsalat erst kurz vor dem Essen zubereiten, da sie schnell welken.
🍷 Saison und Getränkeempfehlung
Ideale Saison:



