Rezept für knusprigen Ofenreissalat von Hans Gerlach

Knuspriger Ofenreissalat nach Hans Gerlach – gerösteter Jasminreis auf einem Kräutersalat mit cremiger Currysauce und Spiegelei, von oben fotografiert auf einem hellen Holztisch

Resteküche · Asiatisch inspiriert

★★★★★ 4,9 45 Min. 🥣 Vorbereitung: 15 Min. 🔥 Rösten: 30 Min. 📊 Einfach 🔥 420 kcal 🍽 4 Portionen 📅 Ganzjährig
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Knuspriger Ofenreis: der geniale Weg, Restreis aufzuwerten

Der Ofenreissalat von Hans Gerlach verwandelt übrig gebliebenen Reis in ein vollständiges, begeisterndes Gericht – das Konzept stammt aus seiner Kolumne „Probier doch mal“ im SZ Magazin. Das Besondere: Im Backofen verliert der Reis seine Klebrigkeit und wird außen herrlich knusprig, innen noch leicht zart. Diese Textur trifft dann auf eine kühle, cremige Sauce auf Kokosmilchbasis, die mit roter Currypaste eine wohlige Schärfe bekommt. Das Ergebnis ist ein Gericht, das gleichzeitig heiß und kalt, knusprig und cremig ist – ein Kontrast, der süchtig macht. Meal Prep freundlich, saisonal flexibel und in unter 45 Minuten auf dem Tisch: dieser Ofenreis ist Resteküche, wie sie besser nicht sein könnte.

🥗 Nährwerte (pro Portion)

420 kcalKalorien / Portion
12 gEiweiß
16 gFett
58 gKohlenhydrate

🧰 Küchenausstattung

  • Großes Backblech (ca. 40 × 30 cm)
  • Backpapier
  • Große Schüssel zum Vermengen
  • Kleiner Topf oder Stieltopf (für die Sauce)
  • Schneebesen
  • Pfanne (für die Spiegeleier)
  • Scharfes Messer und Schneidebrett

🛒 Die Zutaten

Für Personen Geschätzte Kosten: · /Person
  • Für den Ofenreis:
  • 600 g gekochter Jasminreis oder Basmatireis (vom Vortag)
  • 3 EL neutrales Pflanzenöl (z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 1 TL feines Meersalz
  • ½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Für die Currysauce:
  • 200 ml Kokosmilch (vollfett, gut aufgeschüttelt)
  • 1,5 EL rote Currypaste
  • 1 EL Fischsauce (oder helle Sojasoße für die vegane Variante)
  • 1 EL Limettensaft (frisch gepresst)
  • 1 TL Zucker (oder Palmzucker)
  • Für den Salat und die Garnitur:
  • 80 g gemischte Kräuter (Thai-Basilikum, Koriandergrün, Minze)
  • 2 Handvoll Babyspinat oder junger Rucola
  • 4 Eier (für Spiegeleier)
  • 40 g frittierte Schalotten (aus dem Asialaden oder selbst gemacht)
  • 1 rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten (nach Geschmack)
  • 1 Limette, in Spalten zum Servieren

👨‍🍳 Zubereitung

Fortschritt: 0 % der Schritte erledigt

⏱ 10 Min. Tipp: Tippe auf eine Zeitangabe im Rezept, um direkt einen Küchen-Timer zu starten.

  1. Ofen vorheizen. Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (200 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und dabei die Ränder hochklappen.
  2. Reis vorbereiten und würzen. Den gekochten Jasminreis oder Basmatireis in eine große Schüssel geben. Mit den Fingern alle Klumpen auflockern – das ist der wichtigste Schritt für gleichmäßige Röstaromen. Öl, Salz und Pfeffer hinzufügen und alles gut vermengen, bis jedes Reiskorn mit Öl überzogen ist.
  3. Reis auf dem Blech verteilen. Den gewürzten Reis gleichmäßig und möglichst dünn auf dem vorbereiteten Backblech ausbreiten. Eine dünne Schicht (ca. 1 cm) ist entscheidend: Zu dicker Reis gart eher, anstatt zu rösten.
  4. Im Ofen rösten. Das Blech auf die mittlere Schiene schieben und den Reis ⏱ 15 Min. rösten. Dann einmal wenden oder durchrühren, damit alle Seiten gleichmäßig Farbe bekommen. Weitere ⏱ 15 Min. rösten, bis der Reis goldbraun und an den Rändern knusprig ist. Die Gesamtröstzeit beträgt ⏱ 30 Min.
  5. Sauce zubereiten. Während der Reis im Ofen ist, die Kokosmilch in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze leicht erwärmen (nicht kochen). Die rote Currypaste einrühren und ⏱ 2 Min. auf niedriger Hitze köcheln lassen. Vom Herd nehmen. Fischsauce (oder Sojasoße), Limettensaft und Zucker unterrühren. Abschmecken: die Sauce soll gleichzeitig scharf, salzig, säuerlich und leicht süß schmecken. Abkühlen lassen.
  6. Spiegeleier braten. In einer Pfanne etwas Öl bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Eier einzeln aufschlagen und als Spiegeleier braten, bis das Eiweiß gestockt ist, das Eigelb aber noch flüssig bleibt. Mit Salz würzen und warmhalten.
  7. Salat zusammenstellen. Kräuter und Babyspinat (oder Rucola) auf einer großen Servierplatte oder in tiefen Tellern verteilen. Den heißen, knusprigen Ofenreis direkt vom Blech darüber geben – der Temperaturkontrast ist Absicht und macht den Charakter dieses Gerichts aus.
  8. Anrichten und servieren. Die kühle Currysauce großzügig über Reis und Kräuter löffeln. Jeweils ein Spiegelei obenauf setzen. Mit frittierten Schalotten und Chilischoten bestreuen. Limettenspalten danebensetzen und sofort servieren – der Kontrast zwischen heißem Reis und kühler Sauce verflacht nach wenigen Minuten.

Das Rezept auf einen Blick

Der knusprige Ofenreissalat nach Hans Gerlach ist in unter 45 Minuten fertig und verwandelt übrig gebliebenen Reis in ein vollständiges Gericht mit Wow-Effekt. Das Geheimnis liegt im Zusammenspiel von heißem Röstreis, kühler Kokos-Currysauce und frischen Kräutern: drei einfache Komponenten, ein unvergesslicher Kontrast. Perfekt für die Resteküche, ideal fürs Meal Prep und garantiert wiederholungswürdig.

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Knuspriger Ofenreissalat nach Hans Gerlach – Pinterest-Bild mit Zutaten und Schritten
Ofenreissalat nach Hans Gerlach – knusprig, cremig, in 45 Min. auf dem Tisch.
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✨ Mein Ofenreissalat, drei Varianten für drei Gelüste

Vegetarisch oder vegan: Das Spiegelei einfach weglassen oder durch gebratenen Tofu ersetzen. Die Fischsauce in der Currysauce gegen helle Sojasoße und einen Spritzer Reisessig tauschen. So ist das Rezept vollständig vegan, ohne dass die Umami-Tiefe leidet.

Mit saisonalen Gemüsen: Im Sommer passen halbierte Kirschtomaten, dünne Gurkenscheiben oder blanchierte grüne Bohnen wunderbar in den Kräutersalat. Im Herbst und Winter harmonieren gedünsteter Rosenkohl oder gebratene Shiitake-Pilze hervorragend mit dem Röstreis.

Extra-Protein: Wer mehr Sättigung möchte, legt gebratene Garnelen, dünne Streifen gegrilltes Hähnchenbrustfilet oder knusprig gebratenen Tempeh auf den fertigen Salat. Auch ein weich gekochtes Ei (statt Spiegelei) funktioniert hervorragend und gibt eine fließende, saucige Note.

❄️ Aufbewahrung

Der geröstete Reis verliert nach dem Abkühlen seine Knusprigkeit, lässt sich aber problemlos aufbewahren und aufwärmen. Im Kühlschrank hält er sich in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage. Zum Aufwärmen den Reis am besten erneut bei 200 °C im Backofen ⏱ 8 Min. erhitzen oder in einer sehr heißen, trockenen Pfanne anrösten, damit er wieder knusprig wird. Die Currysauce separat aufbewahren und kalt zur frisch gerösteten Portion servieren. Die Kräuter und den Blattsalat erst kurz vor dem Essen zubereiten, da sie schnell welken.

🍷 Saison und Getränkeempfehlung

🍷
Getränkeempfehlung: Ein gekühlter, trockener Riesling aus der Pfalz oder dem Rheingau harmoniert wunderbar mit der Schärfe der Currypaste und der Frische der Limette. Wer lieber alkoholfrei bleibt, greift zu einem Ingwer-Limetten-Wasser oder einem leichten Jasmin-Eistee, der die asiatischen Aromen des Gerichts unterstreicht.

Ideale Saison:

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

💡 Tipps und Tricks für den perfekten Ofenreissalat

Wie wird Reis im Backofen wirklich knusprig?
Das Geheimnis liegt in drei Faktoren: erstens eine dünne, gleichmäßige Schicht auf dem Blech (maximal 1 cm), damit die Oberfläche trocknen kann; zweitens ausreichend Öl, damit der Reis gleichmäßig röstet und nicht austrocknet; drittens eine hohe Temperatur von mindestens 200 °C Umluft. Das Wenden nach der Hälfte der Backzeit sorgt dafür, dass beide Seiten Röstaromen entwickeln. Wer sein Backblech vor dem Befüllen kurz im heißen Ofen vorwärmt, bekommt noch mehr Knusprigkeit von unten.
Muss man Restreis verwenden oder funktioniert auch frisch gekochter Reis?
Restreis vom Vortag ist klar die bessere Wahl. Durch das Abkühlen im Kühlschrank verliert er Feuchtigkeit und die Stärke retro-gradiert, was bedeutet: die Körner werden fester und klebriger Reisbrei wird vermieden. Frisch gekochter Reis ist zu feucht und wird im Ofen eher gummiartig. Falls nur frischer Reis zur Verfügung steht, ihn direkt nach dem Kochen dünn auf einem Backblech verteilen und ⏱ 30 Min. im ausgeschalteten, noch warmen Ofen (oder bei 60 °C) trocknen lassen. Das verbessert das Ergebnis deutlich.
Welche Currypaste eignet sich am besten für dieses Rezept?
Rote Currypaste aus dem Asialaden ist die erste Wahl: sie bringt eine mittelhohe Schärfe, eine kräftige rote Farbe und eine tiefe Aromaschicht aus Zitronengras, Galgant und Chili mit. Grüne Currypaste ist schärfer und frischer, gelbe Currypaste milder und leicht süßlich. Wer kein Asialaden in der Nähe hat: Viele gut sortierte Supermärkte führen Pastes von Mae Ploy oder Maesri, die qualitativ sehr hochwertig und in Geschmack und Schärfegrad zuverlässig sind.
Wie lange hält sich der fertige Ofenreissalat im Kühlschrank?
Die Komponenten getrennt aufbewahrt halten sich gut: der geröstete Reis bis zu 3 Tage in einem luftdichten Behälter, die Currysauce ebenfalls bis zu 3 Tage in einem verschlossenen Glas. Den Kräutersalat sollte man immer frisch zubereiten. Als fertiges Gericht (alles zusammen) verliert der Salat innerhalb weniger Stunden seine Textur, da die Sauce den Reis aufweicht.
Kann man das Spiegelei weglassen oder durch etwas anderes ersetzen?
Ja, das Spiegelei ist keine Pflichtkomponente. Es liefert Protein, ein fließendes Eigelb als natürliche Extrasauce und eine sättigende Note. Alternativen: ein weich gekochtes Ei (7 Minuten), gebratener Tofu (für die vegane Variante), Garnelen oder dünne Scheiben Hähnchenbrustfilet. Ganz ohne Ei ist das Gericht leichter und eignet sich gut als Beilage zu einem Hauptgericht vom Grill.
Was ist der Unterschied zwischen gebratenem Reis (Wok) und Ofenreis?
Gebratener Reis aus dem Wok braucht sehr hohe Temperaturen, die ein Haushalts-Herd nur schwer erreicht. Das Ergebnis ist oft ungleichmäßig. Ofenreis dagegen gart langsamer aber gleichmäßiger: die trockene Ofenhitze entzieht dem Reis Feuchtigkeit auf allen Seiten und erzeugt eine echte, durchgängige Knusprigkeit ohne Öl-Übermaß. Der Aufwand ist deutlich geringer, das Ergebnis reproduzierbarer, und man braucht keinen Profi-Wok-Brenner.

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