Dessert · No-Bake · Sommer
Warum diese No-Bake-Pfirsichtarte so gut funktioniert
Die Pfirsich-Tarte ohne Backen mit Keksboden ist das perfekte Sommerrezept, wenn der Ofen kalt bleiben soll. Knusprige Butterkekse, eine cremige Frischkäse-Sahne-Füllung und saftige Pfirsichhälften kommen zusammen, ohne dass du auch nur einmal den Backofen anfasst. Der entscheidende Trick steckt im Keksboden: das richtige Butter-Keks-Verhältnis und eine kurze Kühlzeit machen ihn stabil und garantiert schnittfest. Das Rezept ist in 20 Minuten zusammengestellt, der Kühlschrank erledigt den Rest. Ideal für spontane Sommerabende, Gartenfeste oder wann immer ein leichter Kühlschrankkuchen gefragt ist.
🥗 Nährwerte pro Stück
🧰 Utensilien
- Tarteform (26 cm Durchmesser, mit losem Boden)
- Gefrierbeutel oder Küchentuch zum Zerkleinern der Kekse
- Nudelholz oder Glas zum Zerdrücken
- Kleine Schüssel zum Schmelzen der Butter
- Rührschüssel (groß)
- Handrührgerät oder Standmixer
- Löffel oder Teigschaber zum Andrücken
- Sieb zum Abtropfen der Pfirsiche
🛒 Zutaten
- — Keksboden —
- 250 g Butterkekse (z. B. Leibniz)
- 100 g Butter, geschmolzen
- — Pfirsich-Creme —
- 400 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
- 200 ml Schlagsahne (mind. 30 % Fett)
- 60 g Puderzucker, gesiebt
- 1 Pck. gemahlene Gelatine (oder 2 TL Agar-Agar für die vegane Variante)
- 3 EL kaltes Wasser (zum Einweichen der Gelatine)
- 1 TL Vanilleextrakt
- — Belag —
- 820 g Pfirsichhälften aus der Dose (Abtropfgewicht ca. 480 g), gut abgetropft
- 2 EL Pfirsichsirup aus der Dose (zum Aromatisieren der Creme, optional)
👨🍳 Zubereitung
Fortschritt: 0 % der Schritte erledigt
⏱ 10 Min. Die Zeiten in den Schritten sind anklickbare Timer – einfach antippen und loslegen.
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Kekse zerkleinern. Die Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben, verschließen und mit einem Nudelholz zu feinen Bröseln zerdrücken. Alternativ kurz im Blitzhacker zerkleinern. Die Brösel sollen so fein wie Sand sein, nicht grob gebrochen. ⏱ 3 Min.
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Butter schmelzen und Boden mischen. Die Butter in einem kleinen Topf oder der Mikrowelle schmelzen und leicht abkühlen lassen. Die geschmolzene Butter zu den Bröseln geben und gut vermischen, bis alle Brösel gleichmäßig befeuchtet sind und die Masse zusammendrückbar ist. ⏱ 2 Min.
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Boden in die Form drücken. Die Keks-Butter-Masse gleichmäßig in die Tarteform verteilen. Mit dem Boden eines Glases oder einem Löffelrücken fest andrücken: zuerst den Rand, dann den Boden. Je fester und gleichmäßiger du andrückst, desto besser hält der Boden beim Schneiden. Die Form für mindestens ⏱ 20 Min. in den Kühlschrank stellen, damit der Boden fest wird.
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Gelatine einweichen. Die gemahlene Gelatine in 3 EL kaltem Wasser einrühren und 5 Minuten quellen lassen. Anschließend bei niedriger Hitze oder in der Mikrowelle auflösen, bis die Flüssigkeit klar ist. Kurz abkühlen lassen. (Für Agar-Agar: 2 TL in 50 ml Flüssigkeit aufkochen, dann ebenfalls kurz abkühlen lassen.) ⏱ 5 Min.
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Pfirsich-Creme anrühren. Den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Vanilleextrakt in einer großen Schüssel cremig rühren. Optional 2 EL Pfirsichsirup aus der Dose unterrühren für ein intensiveres Aroma. Die Sahne in einer separaten Schüssel steif schlagen und vorsichtig unter den Frischkäse heben. Die aufgelöste Gelatine langsam in einem dünnen Strahl einrühren. ⏱ 5 Min.
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Tarte befüllen. Die Pfirsich-Creme auf den gekühlten Keksboden geben und glatt streichen. Die abgetropften Pfirsichhälften mit der Schnittfläche nach unten oder in Scheiben geschnitten dekorativ auf der Creme anordnen. ⏱ 3 Min.
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Kalt stellen und fest werden lassen. Die fertige Tarte für mindestens ⏱ 2 Stunden (besser über Nacht) in den Kühlschrank stellen. Erst wenn die Creme vollständig fest ist, lässt sich die Tarte sauber und schnittfest aufschneiden. Dann aus der Form lösen, in Stücke schneiden und servieren.
Auf einen Blick
Diese Pfirsich-Tarte ohne Backen vereint einen knusprigen Butterkeks-Boden mit einer luftig-cremigen Frischkäsefüllung und saftigen Pfirsichhälften, alles ohne Ofen und in nur 20 Minuten Vorbereitung. Der Trick liegt im richtigen Butter-Keks-Verhältnis und ausreichend Kühlzeit, damit jedes Stück perfekt sitzt. Ein unkompliziertes Sommerrezept, das bei Gästen immer beeindruckt.
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✨ Meine Pfirsichtarte, drei Ideen, drei Varianten
Frische Pfirsiche statt Dosenpfirsiche: Von Juni bis September lohnt sich der Wechsel zu frischen, reifen Pfirsichen. Kurz blanchieren, häuten und in Scheiben schneiden. Das Aroma ist intensiver, der Belag etwas rustikaler. Für die Creme dann einfach 2 EL Puderzucker mehr verwenden, da der natürliche Süßungsausgleich des Dosensirups entfällt.
Vegane Version: Frischkäse durch veganen Frischkäse auf Cashewbasis ersetzen, die Schlagsahne durch gut gekühlte Kokosmilch (nur den festen Teil verwenden) austauschen und statt Gelatine 2 TL Agar-Agar in 50 ml Pfirsichsaft aufkochen. Das Ergebnis ist genauso cremig und ebenso schnittfest.
Glutenfreier Keksboden: Glutenfreie Haferkekse oder Reiskekse (z. B. von Schär) funktionieren als 1:1-Ersatz für die klassischen Butterkekse. Die Bindung ist minimal anders, daher die Kühlzeit auf 2,5 bis 3 Stunden verlängern. Quark (z. B. Magerquark oder 20 % Fett) kann außerdem einen Teil des Frischkäses ersetzen, das macht die Creme etwas leichter und frischer.
❄️ Aufbewahrung
Die fertige Pfirsich-Tarte hält sich im Kühlschrank, gut abgedeckt mit Frischhaltefolie oder unter einer Kuchenhaube, 2 bis 3 Tage. Der Keksboden bleibt in dieser Zeit knusprig, solange die Tarte in der Form bleibt und die Füllung vollständig fest ist. Einfrieren ist grundsätzlich möglich: die Tarte ohne Belag einfrieren, bis zu 4 Wochen, und nach dem Auftauen im Kühlschrank die Pfirsichhälften frisch auflegen. Die Creme kann nach dem Einfrieren leicht wässrig werden, daher frisch serviert ist sie am besten.
🍷 Saison und Genussmomente
Ideale Saison:



