Sommer-Pasta mit Kirschtomaten und Burrata, das No-Cook-Rezept gelingt in 12 Minuten ohne Herd

Sommer-Pasta mit Kirschtomaten und Burrata in einer weißen Schüssel, Basilikumblätter und Olivenöl, No-Cook-Rezept

Pasta · Vegetarisch · Sommer

★★★★★ 4,8 12 min 📊 Einfach 🔥 520 kcal 🍽 4 Portionen 📅 Juli – August
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Warum diese Pasta ohne erhitzte Sauce funktioniert

Diese Sommer-Pasta mit Kirschtomaten und Burrata steht in 12 Minuten auf dem Tisch – und das Geheimnis liegt in einer Technik, die so simpel ist, dass man sie leicht unterschätzt. Die Sauce wird nicht gekocht. Reife Kirschtomaten werden roh mariniert, mit Knoblauch, Olivenöl extra vergine und einer Prise Fleur de Sel. Wenn die heiße, al dente gekochte Pasta direkt aus dem Topf darüber kommt, löst die Restwärme alles auf: Die Tomaten geben ihren Saft ab, das Olivenöl verbindet sich seidig mit der Stärke des Nudelwassers, und die Burrata schmilzt an den Rändern zu einer cremigen, fast flüssigen Schicht. Kein zweiter Topf, keine gebratene oder geschmorte Sauce. Nur das Beste aus reifen Hochsommer-Tomaten – roh, aromatisch, lebendig. Ich koche dieses Rezept seit Jahren an jedem warmen Abend im Juli und August, wenn die Tomaten auf dem Markt nach nichts als Sonne riechen. Mit unreifen Wintertomaten gelingt es übrigens nicht auf die gleiche Weise: Die Qualität der Tomaten trägt das gesamte Gericht.

🥗 Nährwerte pro Portion

520 kcalKalorien
18 gEiweiß
22 gFett
62 gKohlenhydrate

🧰 Utensilien

  • Großer Kochtopf (mind. 4 l)
  • Schneidebrett und scharfes Messer
  • Große Schüssel (für die Marinade)
  • Sieb oder Nudelsieb
  • Holzlöffel oder Zange

🛒 Die Zutaten

Für Personen Geschätzte Kosten: · /Person
  • 400 g Kirschtomaten (reif, möglichst vom Markt)
  • 2 Stück Burrata IGP (à ca. 125 g, frisch)
  • 320 g Spaghetti oder Rigatoni
  • 60 ml Olivenöl extra vergine
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt oder gepresst
  • 1 Handvoll frisches Basilikum
  • 4 g Fleur de Sel
  • 2 g schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

👨‍🍳 Zubereitung

Fortschritt: 0 % der Schritte erledigt

⏱ 7 min Auf die Zeitangaben in den Schritten tippen, um einen Countdown-Timer zu starten.

  1. Salzwasser aufsetzen. Einen großen Topf mit reichlich Wasser zum Kochen bringen und großzügig salzen. Diesen Schritt zuerst erledigen – er braucht am längsten. ⏱ 5 min
  2. Tomaten halbieren und marinieren. Die Kirschtomaten halbieren und in eine große Schüssel geben. Knoblauch dazugeben, 60 ml Olivenöl extra vergine darübergießen, mit Fleur de Sel und schwarzem Pfeffer würzen. Alles gut vermengen und stehen lassen, damit die Tomaten ihren Saft abgeben. ⏱ 5 min
  3. Pasta al dente kochen. Spaghetti oder Rigatoni nach Packungsangabe al dente kochen. Kurz vor dem Abgießen eine Tasse Nudelwasser (ca. 100 ml) abschöpfen und beiseitestellen. ⏱ 7 min
  4. Pasta abgießen und direkt in die Marinade geben. Die heiße Pasta sofort ohne Abspülen in die Schüssel mit den marinierten Tomaten schütten. Mit zwei Löffeln oder einer Zange kräftig durchmischen. Falls die Sauce zu dick wirkt, etwas Nudelwasser dazugeben – löffelweise, bis die Konsistenz seidig ist.
  5. Burrata brechen und anrichten. Die Pasta auf vier Teller verteilen. Jede Burrata von Hand über der Pasta brechen – nie schneiden, damit die cremige Mitte vollständig herausfließt und sich mit der Marinade verbindet. Mit frischem Basilikum und einem letzten Schuss Olivenöl abschließen. Sofort servieren.

Das Rezept auf einen Blick

Kirschtomaten roh marinieren, Pasta al dente kochen, beides zusammenführen – die Restwärme der Nudeln erledigt den Rest. Die Burrata wird direkt vor dem Servieren von Hand gebrochen, damit ihre cremige Mitte wie eine Sauce über die Pasta fließt. Fertig in 12 Minuten, kein zweiter Topf, kein Schmorprozess.

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Sommer-Pasta mit Kirschtomaten und Burrata – No-Cook-Rezept, Pinterest-Bild
Sommer-Pasta mit Kirschtomaten und Burrata – No-Cook-Sauce in 12 Minuten. Rezept auf atelier-rosi.de
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✨ Meine Sommer-Pasta, vier Abwandlungen für jeden Abend

Mit Zucchini: Eine kleine Zucchini in hauchdünne Scheiben hobeln und roh zusammen mit den Tomaten in die Schüssel geben. Die Restwärme der Pasta reicht aus, um sie leicht anzugaren – sie bleiben bissfest und frisch.

Mit getrockneten Tomaten: An Tagen ohne reife Frischware: 60 g getrocknete Tomaten in Öl in Streifen schneiden und zur Marinade hinzufügen. Sie bringen Umami und Tiefe. Trotzdem ist das Ergebnis mit echten Hochsommer-Kirschtomaten unvergleichlich besser.

Scharfe Version mit Peperoncino: Eine frische rote Peperoncino fein hacken und direkt zur Marinade geben. Alternativ eine Prise getrocknete Chili-Flocken. Das Schärfearoma verbindet sich wunderbar mit der kühlen Cremigkeit der Burrata.

Für Gäste: Einige geröstete Pinienkerne und eine kleine Handvoll Kapern über die fertige Pasta streuen. Dazu ein paar Tropfen Zitronensaft auf die Burrata – das hebt die Aromen an und macht das Gericht zu etwas Besonderem, ohne zusätzlichen Aufwand.

❄️ Aufbewahrung

Diese Pasta schmeckt frisch am besten und sollte sofort serviert werden. Reste lassen sich in einer abgedeckten Schüssel bis zu einem Tag im Kühlschrank aufbewahren. Beim Wiedererwärmen etwas Olivenöl und einen Schuss Wasser dazugeben und bei niedriger Hitze erwärmen. Die Burrata nicht mit aufbewahren: Reste der Burrata separat und maximal bis zum nächsten Tag im Kühlschrank lagern. Burrata sollte nie eingefroren werden – sie verliert ihre charakteristische cremige Textur vollständig.

🍷 Saison und Weinbegleitung

🍷
Ein kühler, trockener Weißwein passt hervorragend: ein Vermentino aus Sardinien, ein leichter Verdicchio oder ein deutscher Grauburgunder. Wer es alkoholfrei mag: ein Glas Mineralwasser mit einem Spritzer Zitrone und frischen Minzblättern ist die perfekte Ergänzung zu diesem leichten Sommergericht.

Ideale Saison:

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

💡 Tipps und Antworten rund um Burrata-Pasta

Was mache ich mit Burrata und Tomaten?
Die klassischste und schnellste Kombination: Kirschtomaten roh marinieren, frische Pasta al dente kochen und die Burrata direkt auf dem Teller über die heiße Pasta brechen. Die Cremefüllung der Burrata verbindet sich mit dem Tomatensaft und dem Olivenöl zu einer seidigen Sauce ohne jeden Kochaufwand. Dieses Rezept ist genau das – fertig in 12 Minuten.
Wie bereitet man Burrata zu?
Burrata wird traditionell nicht erhitzt. Sie ist ein Frischprodukt aus Kuhmilch mit einer cremigen Füllung aus Stracciatella und Rahm. Das Beste an ihr ist der Kontrast zwischen der festen Außenhülle und der flüssigen Mitte – dieser geht beim Erhitzen verloren. Deshalb: Burrata immer erst im letzten Moment direkt vor dem Servieren von Hand brechen, nie mit einem Messer schneiden.
Kann man Burrata überbacken oder erhitzen?
Technisch ist es möglich, aber nicht empfehlenswert. Beim Erhitzen verliert Burrata ihre charakteristische Textur: die cremige Füllung wird flüssig und wässrig, der feine Geschmack verblasst. Wer warme Rezepte mit Burrata sucht, sollte sie immer auf das bereits fertige, heiße Gericht legen – so schmilzt sie sanft an, ohne wirklich gegart zu werden.
Warum braucht die Sauce bei diesem Rezept keinen Herd?
Weil reife Kirschtomaten beim Marinieren von selbst Saft abgeben. Dieser Saft verbindet sich mit dem Olivenöl und der Pasta-Stärke aus dem Kochwasser zu einer natürlichen Emulsion. Die Restwärme der frisch abgegossenen Pasta reicht aus, um die Marinade zu einer seidigen Sauce zu verwandeln. Das Ergebnis ist frischer und aromatischer als jede gekochte Tomatensauce aus Hochsommer-Tomaten.
Welche Pasta-Sorte passt am besten zu Burrata?
Spaghetti und Rigatoni funktionieren beide sehr gut. Spaghetti nehmen die flüssige Marinade gleichmäßig auf, Rigatoni fangen die Cremefüllung der Burrata in ihren Röhren. Wichtig ist in jedem Fall: die Pasta al dente kochen und direkt ohne Abspülen in die Schüssel geben, damit die Stärke an der Oberfläche erhalten bleibt.
Gelingt das Rezept auch im Winter?
Ehrlich gesagt: nicht auf dieselbe Weise. Das Rezept lebt von aromatischen, reifen Kirschtomaten aus dem Hochsommer (Juli bis September). Wintertomaten aus dem Gewächshaus haben deutlich weniger Saft und Aroma. Eine Alternative für die kältere Jahreszeit: getrocknete Tomaten in Öl verwenden und mit einer kleinen Menge frischer Tomaten kombinieren. Das Ergebnis ist anders, aber immer noch lecker.

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