Rezept: Penne mit Paprikacreme und Rucola-Pesto

Penne mit cremiger Paprikacreme und grünem Rucola-Pesto, serviert in einem tiefen Pastateller mit frischem Rucola und geriebenem Parmesan

Pasta · Vegetarisch

★★★★★ 4,7 35 min 🍽 Vorbereitung: 15 min 🔥 Kochen: 20 min 📊 Einfach 🔥 520 kcal 🍽 4 Portionen 📅 Sommer · Frühherbst
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Warum dieses Rezept so besonders ist

Penne mit Paprikacreme und Rucola-Pesto verbindet zwei starke Aromen auf denkbar einfache Weise: die süßliche, samtige Paprikacreme aus gerösteten Spitzpaprika und ein pfeffriges Rucola-Pesto, das dem Gericht frische Würze gibt. Das Ergebnis ist ein vegetarisches Nudelgericht, das schnell gelingt und trotzdem beeindruckt. Perfekt fürs schnelle Abendessen unter der Woche oder als unkompliziertes Sommerrezept für Gäste.

🥗 Nährwerte (pro Portion)

520 kcalKalorien
17 gEiweiß
22 gFett
63 gKohlenhydrate

🧰 Ausstattung

  • Großer Topf für die Pasta
  • Backblech oder Grillpfanne (für die Paprika)
  • Stabmixer oder Standmixer
  • Kleine Pfanne (für die Pinienkerne)
  • Reibe für Parmesan oder Pecorino
  • Messerbreuer und Schneidebrett

🛒 Zutaten

Für Personen Geschätzte Kosten: · /Person
  • Für die Paprikacreme
  • 500 g Spitzpaprika (ca. 3 Stück, rot oder orange)
  • 1 Stück Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
  • 3 EL Olivenöl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Für das Rucola-Pesto
  • 60 g Rucola, frisch
  • 20 g Basilikum, frisch
  • 30 g Pinienkerne, leicht geröstet
  • 40 g Parmesan oder Pecorino, frisch gerieben
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 5 EL Olivenöl, kaltgepresst
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Außerdem
  • 320 g Penne (oder eine andere Röhrennudel)
  • Salz für das Nudelwasser
  • Parmesan oder Pecorino zum Servieren

👨‍🍳 Zubereitung

Fortschritt: 0 % der Schritte erledigt

⏱ 10 min Auf die Zeiten in den Schritten tippen, um einen Timer zu starten.

  1. Paprika rösten. Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Spitzpaprika halbieren, Kerne entfernen und mit der Schnittfläche nach unten auf ein Backblech legen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und im heißen Ofen rösten, bis die Haut Blasen wirft und stellenweise schwarz wird. ⏱ 20 min
  2. Paprika häuten und ziehen lassen. Die gerösteten Paprikahälften aus dem Ofen nehmen und sofort in eine Schüssel geben. Mit einem Teller oder Frischhaltefolie abdecken, damit sich die Haut durch den Dampf löst. ⏱ 10 min Dann die Haut abziehen.
  3. Paprikacreme zubereiten. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch bei mittlerer Hitze glasig dünsten, etwa ⏱ 3 min. Die gehäuteten Paprikastücke dazugeben und kurz mitgaren. Alles mit der Gemüsebrühe aufgießen und mit dem Stabmixer zu einer samtigen Creme pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Creme soll cremig und leicht dickflüssig sein, nicht suppig.
  4. Rucola-Pesto mixen. Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, dann kurz abkühlen lassen. ⏱ 2 min Rucola, Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch und Parmesan in einen Mixer geben. Olivenöl dazugeben und alles zu einem groben Pesto mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Pesto soll Struktur behalten, nicht zu glatt werden.
  5. Penne kochen. Einen großen Topf mit reichlich gesalzenem Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Penne nach Packungsangabe al dente kochen. Vor dem Abgießen etwa 100 ml Pastakochwasser abschöpfen und beiseite stellen. ⏱ 10 min
  6. Alles zusammenführen. Die Paprikacreme in einer großen Pfanne oder im Topf leicht erwärmen. Die abgegossenen Penne dazugeben und gut durchschwenken. Nach Bedarf etwas Pastakochwasser dazugeben: Die Stärke darin bindet die Sauce und macht sie besonders cremig. Auf Tellern anrichten, je einen Löffel Rucola-Pesto oben draufsetzen und mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

Kurz zusammengefasst

Geröstete Spitzpaprika wird zu einer samtigen Creme, pfeffriger Rucola und Pinienkerne zu einem frischen Pesto. Beides trifft auf al dente gekochte Penne und etwas stärkereiches Pastakochwasser, das alles wunderbar verbindet. Ein vegetarisches Pasta-Rezept, das in 35 Minuten gelingt und geschmacklich weit über seinen Aufwand hinausgeht.

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✨ Meine drei Lieblingsabwandlungen für dieses Rezept

Paprika aus dem Glas statt frisch rösten. Wer unter der Woche wenig Zeit hat, greift zu gegrillten Paprikaschoten aus dem Glas (abgetropft, ca. 300 g). Der Röstgeschmack ist etwas milder, die Creme gelingt trotzdem gut. Zum Prep-Ahead-Tipp: Frische Paprika lässt sich wunderbar am Vortag rösten und gehäutet im Kühlschrank aufbewahren.

Rucola-Pesto ohne Pinienkerne. Pinienkerne sind teuer und nicht immer vorrätig. Walnüsse (30 g) oder Cashewkerne funktionieren hier sehr gut: Sie geben dem Pesto eine leicht cremigere Note. Wer Nussallergien berücksichtigen möchte, nimmt einfach Sonnenblumenkerne (geröstet, 30 g).

Vegan anpassen. Den Parmesan im Pesto durch Hefeflocken ersetzen (2 EL, ca. 10 g) und auf die Käsegarnitur verzichten. Die Paprikacreme ist von Haus aus vegan. Wer das Gericht einfrieren möchte: Paprikacreme und Rucola-Pesto lassen sich separat einfrieren (bis zu 2 Monate); die Penne frisch kochen.

❄️ Aufbewahrung

Die Paprikacreme hält sich im Kühlschrank, in einem verschlossenen Behälter, bis zu 3 Tage. Das Rucola-Pesto bis zu 2 Tage: damit es nicht oxidiert, die Oberfläche mit einem dünnen Schicht Olivenöl bedecken. Beide Komponenten lassen sich auch einfrieren (bis zu 2 Monate) und separat aufgetaut direkt verwenden. Die fertig angemachten Penne am besten frisch essen.

🍷 Saison und Passendes dazu

🍷
Getränkeempfehlung: Ein trockener Vermentino oder leichter Pinot Grigio aus Südtirol passt gut zu der süßlichen Paprikacreme und dem würzigen Pesto. Wer lieber alkoholfrei trinkt: ein Sprudelwasser mit Basilikum und Zitronenscheibe ergänzt das Gericht frisch und sauber.

Beste Saison:

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

💡 Tipps und häufige Fragen zu Penne mit Paprikacreme

Welche Paprikasorte eignet sich am besten für eine Paprikacreme?
Spitzpaprika (rot oder orange) ist die beste Wahl: Sie ist süßer, fleischiger und hat weniger Wasser als normale Blockpaprika. Das Ergebnis ist eine aromatischere, sämigere Creme. Im Sommer und Frühherbst ist Spitzpaprika in fast jedem deutschen Supermarkt günstig erhältlich. Außerhalb der Saison sind gegrillte Paprikaschoten aus dem Glas eine gute Alternative.
Kann ich das Rucola-Pesto im Voraus zubereiten, und wie lange hält es sich?
Ja, das Rucola-Pesto lässt sich problemlos 1 bis 2 Tage im Voraus zubereiten. Im Kühlschrank, in einem sauberen Schraubglas, hält es sich bis zu 2 Tage frisch. Damit die grüne Farbe erhalten bleibt und das Pesto nicht oxidiert, die Oberfläche mit einem dünnen Film Olivenöl bedecken. Eingefroren ist es bis zu 2 Monate haltbar.
Kann ich Pinienkerne im Rucola-Pesto ersetzen?
Absolut. Walnüsse (30 g) sind die günstigste und aromatisch passendste Alternative: Sie bringen eine leicht bittere Note, die gut zum Rucola passt. Cashewkerne (30 g) geben dem Pesto eine cremigere Konsistenz. Für eine nussfreie Variante eignen sich geröstete Sonnenblumenkerne ebenso gut.
Wie mache ich das Rezept vegan?
Die Paprikacreme ist bereits vegan. Für das Pesto den Parmesan durch 2 EL Hefeflocken (ca. 10 g) ersetzen: Sie geben eine ähnlich herzhafte, käsige Note. Beim Servieren einfach auf geriebenen Käse verzichten. Das Gericht bleibt vollwertig und schmackhaft.
Passt das Rezept auch zu anderen Nudelsorten?
Ja. Die cremige Paprikasauce haftet besonders gut an Nudeln mit Hohlräumen oder rauer Oberfläche. Rigatoni, Fusilli oder Tortiglioni sind ausgezeichnete Alternativen zu Penne. Auch frische Tagliatelle passen gut, wenn man eine etwas elegantere Variante möchte. Glutenfreie Reisnudeln oder Kichererbsenpasta funktionieren ebenfalls gut, die Kochzeit nach Packungsangabe anpassen.
Warum Pastakochwasser in die Sauce geben?
Das Kochwasser enthält gelöste Stärke aus den Nudeln. Wenn du es zur Paprikacreme gibst, bindet es die Sauce und macht sie samtig, ohne dass Sahne oder Mehl nötig sind. Am besten 2 bis 3 EL dazugeben und kurz durchrühren: Die Creme umhüllt die Penne dann gleichmäßig.

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