Sommer-Pasta mit Tomate und Burrata, das Rezept gelingt in 15 Minuten ganz ohne Kochen

Sommer-Pasta mit frischen Kirschtomaten und cremiger Burrata, garniert mit Basilikum und Olivenöl – serviert in einer weißen Schüssel

Pasta · Vegetarisch · Sommerküche

★★★★★ 4,8 15 min 🕐 Vorbereitung: 10 min 🍳 Kochen: 10 min 📊 Einfach 🔥 520 kcal 🍽 2–4 Portionen 📅 Juni – September
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Warum diese Pasta im Sommer dein neues Lieblingsrezept wird

Diese Sommer-Pasta mit Tomaten und Burrata ist das Rezept für alle Tage, an denen der Herd Pause verdient. Die Sauce kommt komplett roh auf die Nudeln: frische Kirschtomaten, aromatisches Basilikum, guter Knoblauch und ein großzügiger Schuss Olivenöl – mehr braucht es nicht. In nur 15 Minuten steht ein cremiges, fruchtiges und absolut sommerliches Nudelgericht auf dem Tisch. Vegetarisch, einfach und mit wenigen, ehrlichen Zutaten. Genau das, was heiße Tage verlangen.

🥗 Nährwerte pro Portion

520 kcalKalorien
18 gEiweiß
22 gFett
62 gKohlenhydrate

🧰 Utensilien

  • Großer Topf zum Nudelkochen
  • Große Schüssel (zum Marinieren der Tomaten)
  • Sieb / Küchensieb
  • Schneidbrett und Messer
  • Messbecher oder Tasse (für das Kochwasser)
  • Zange oder großer Löffel zum Wenden

🛒 Die Zutaten

Für Personen Geschätzte Kosten: · /Person
  • 320 g Spaghetti oder Linguine
  • 400 g Kirschtomaten (am besten Datterino oder Romatomaten)
  • 250 g Burrata (frisch, aus Apulien – Raumtemperatur)
  • 1 Zehe Knoblauch, fein gehackt oder gerieben
  • 4 EL hochwertiges Olivenöl extra vergine
  • 1 Handvoll frisches Basilikum
  • Fleur de Sel und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
  • Optional: 1 Prise Chiliflocken

👨‍🍳 Zubereitung

Fortschritt: 0 % der Schritte erledigt

⏱ 10 min Tipp: Klicke auf eine Zeitangabe, um einen Timer zu starten – direkt hier auf der Seite.

  1. Burrata rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. Nimm die Burrata mindestens 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Bei Raumtemperatur wird sie außen zart und innen seidig-cremig – das macht den Unterschied.
  2. Tomaten marinieren (keine Hitze nötig). Halbiere die Kirschtomaten und gib sie in eine große Schüssel. Füge den gehackten Knoblauch, das Olivenöl, Fleur de Sel und Pfeffer hinzu. Mische alles gut durch und lass die Sauce ⏱ 10 min ziehen – die Tomaten geben dabei ihren Saft ab und formen eine aromatische, rohe Sauce.
  3. Pasta al dente kochen. Koche die Spaghetti in reichlich gesalzenem Wasser nach Packungsangabe bissfest (in der Regel ⏱ 9 min). Schöpfe vor dem Abgießen unbedingt eine Tasse Kochwasser ab – diese stärkehaltige Flüssigkeit ist dein Geheimtipp für Cremigkeit.
  4. Pasta mit der rohen Tomatensauce mischen. Gieße die Nudeln ab und gib sie sofort direkt in die Schüssel mit den marinierten Tomaten. Wende alles sorgfältig durch. Falls die Sauce zu trocken wirkt, gib löffelweise Kochwasser dazu, bis die gewünschte Cremigkeit erreicht ist.
  5. Burrata aufbrechen und servieren. Verteile die Pasta auf Teller, brich die Burrata mit den Händen oder einem Löffel über jede Portion auf und verteile die cremige Innenmasse großzügig. Belege mit frischen Basilikumblättern, einem letzten Schuss Olivenöl und einem Hauch Fleur de Sel. Sofort servieren.

Das Rezept auf einen Blick

Kirschtomaten marinieren, Pasta kochen, alles mischen und Burrata aufbrechen – fertig in 15 Minuten. Die rohe Tomatensauce ist der eigentliche Star: frisch, fruchtig und kein bisschen aufwendig. Dieses sommerliche Pastagericht vereint Einfachheit und Geschmack auf einem Teller.

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✨ Meine Burrata-Pasta – drei Sommer, drei Varianten

Das Grundrezept ist dein Startpunkt – aber es gibt drei Varianten, die ich immer wieder gerne ausprobiere:

Mit Zucchini: Schneid eine kleine Zucchini in hauchdünne Scheiben und gib sie roh zu den marinierten Tomaten. Sie nimmt das Olivenöl wunderschön auf und sorgt für einen leicht knackigen Biss.

Mit Speck oder Pancetta: Brate einige Streifen Speck oder Pancetta knusprig in einer Pfanne an und streue sie kurz vor dem Servieren über die Pasta. Der salzige Kontrast zur cremigen Burrata ist unschlagbar.

Mit Pesto: Rühre einen Teelöffel klassisches Basilikum-Pesto unter die marinierte Tomatensauce. Das Aroma verdoppelt sich, und die Sauce bekommt eine leicht nussige Note durch die Pinienkerne.

❄️ Aufbewahrung

Diese Pasta schmeckt frisch am besten – und sollte sofort serviert werden, solange die Burrata noch cremig und die Nudeln warm sind. Reste lassen sich abgedeckt im Kühlschrank bis zu 1 Tag aufbewahren. Beachte: Die Burrata verliert beim Abkühlen ihre Textur und die Pasta zieht die Sauce auf. Vor dem Essen etwas Olivenöl unterrühren und bei Raumtemperatur genießen. Ein Aufwärmen in der Mikrowelle oder Pfanne ist möglich, verändert aber den Charakter des Gerichts deutlich. Als Meal Prep eignet sich dieses Rezept nicht wirklich – dafür ist es schlicht zu schnell und zu frisch zuzubereiten.

🍷 Saison und Getränk-Tipp

🍷
Ein kühler, trockener Weißwein passt hervorragend dazu: ein junger Vermentino aus Sardinien oder ein leichter Pinot Grigio aus dem Trentino harmonieren wunderbar mit der Frische der Tomaten und der Cremigkeit der Burrata. Wer lieber ohne Alkohol genießt, ist mit frisch gemachter Limonade mit Basilikum oder einem spritzigen Wasser mit Zitronenscheibe bestens bedient.

Ideale Saison:

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

💡 Tipps und Tricks für die perfekte Burrata-Pasta

Welche Tomaten eignen sich am besten für eine rohe Pasta-Sauce?
Kirschtomaten – besonders die Sorten Datterino oder Pachino – sind die erste Wahl. Sie sind von Natur aus süßer und saftiger als große Fleischtomaten, geben beim Marinieren schnell ihren Saft ab und bilden so eine aromatische Sauce ganz ohne Hitze. Im Sommer genügen reife Marktttomaten jeder Sorte – entscheidend ist die Reife, nicht die Sorte.
Kann man Burrata direkt auf heiße Pasta geben?
Ja – und genau das ist der Trick. Die Hitze der frisch abgetropften Pasta lässt die Burrata leicht schmelzen, sodass die cremige Innenmasse (die sogenannte Stracciatella-Füllung) sich mit der Sauce verbindet. Wichtig: Burrata mindestens 20 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie bei Raumtemperatur ist und gleichmäßig schmilzt, ohne zu gummieren.
Womit kann man Burrata in dieser Pasta ersetzen?
Der nächstliegende Ersatz ist frischer Mozzarella di Bufala – er hat zwar eine festere Textur, ist aber ähnlich milch-cremig. Noch ähnlicher ist Stracciatella (die Füllung der Burrata, einzeln erhältlich), die einfach über die Pasta gelöffelt wird. Ricotta funktioniert ebenfalls und gibt dem Gericht eine leicht körnige, rustikalere Note.
Kann man Burrata-Pasta vorbereiten oder aufwärmen?
Die Tomatensauce lässt sich gut 1–2 Stunden im Voraus marinieren – das verbessert sogar das Aroma. Die Pasta selbst sollte jedoch frisch gekocht und sofort mit der Sauce vermengt werden. Die Burrata erst im letzten Moment aufbrechen. Reste aus dem Kühlschrank bei Raumtemperatur aufwärmen lassen und mit etwas Olivenöl auflockern – die Burrata jedoch nicht erneut erhitzen.
Welche Pasta-Sorte passt am besten zu Burrata und Tomaten?
Lange Nudeln wie Spaghetti oder Linguine funktionieren am besten, weil sie die leichte, ölige Tomatensauce gut aufnehmen. Linguine haben durch ihre flachere Form etwas mehr Oberfläche und tragen die Sauce besonders schön. Wer lieber kurze Pasta mag: Rigatoni oder Paccheri passen gut, da sie die Sauce in ihren Höhlungen aufnehmen.
Wie viel Kochwasser soll ich zur Pasta geben?
Beginne mit 2–3 Esslöffeln und arbeite dich vor. Das stärkehaltige Kochwasser emulgiert das Olivenöl und den Tomatensaft zu einer seidigen, leicht cremigen Sauce – ohne Sahne, ohne Butter. Es ist der einfachste Profi-Trick der italienischen Küche und macht den entscheidenden Unterschied in der Textur.

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